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    #12 Reisetagebuch – Die Entspannung setzt ein

    Mittwoch, 26. Oktober 2022

    #12 Reisetagebuch – Die Entspannung setzt ein

    Es fällt mir schwer es zu glauben, aber seit einer Woche bin ich bereits hier. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, in der ich mir noch extrem viele Gedanken gemacht habe, steht mein Hirn jetzt augenscheinlich auf „Stand by“. Ich verbringe Stunden mit „Nichtstun“ und habe noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei. Das war zu Hause eigentlich immer der Fall.
    Dafür träume ich jetzt wieder viel und intensiv. Doch bislang sind es mehr oder weniger angenehme Träume. Es war noch keiner dieser Horrorträume dabei, bei denen ich nach dem Wachwerden erst einmal kontrollieren musste ob es wirklich nur ein Traum war.

    Ich bin fast davon überzeugt, dass meine Entscheidung hier noch weitere vier Wochen zu verbringen, genau richtig ist. Selbst Kalle macht einen entspannten Eindruck. Meine Angst, dass sich sein Gesundheitszustand schlagartig verschlechtern könnte ich nicht verflogen, aber auf ein „normales“, ein gesundes Maß zurückgegangen. Ich genieße bewußt die Zeit, die mir noch mit ihm bleibt. NUN ABER WEG VON DEN NEGATIVEN GEDANKEN!!!

    Heute soll es gemäß meiner App (Flowx – sehr zu empfehlen) noch einmal richtig warm werden. Danach, so die Vorhersage, sinken die Temperaturen etwas. Wenn dem wirklich so ist (ich werde berichten), kann ich endlich mal ein paar Rucksacktouren unternehmen. Bislang mochte ich Kalle aufgrund der Wärme nicht alleine/unbeaufsichtigt im Wohnmobil lassen.

    Ich hoffe, dass ich künftig auf der Fahrt nicht mehr dieses extreme Gefühl der Zerrissenheit habe. Ich hoffe ich habe mich jetzt etwas mehr gefunden bzw. habe herausgefunden was ICH will, was ICH von der Fahrt erwarte.

    (Wenn ich diese Zeilen hier lese und sehe, wie häufig das Wort «ICH» auftaucht, wird mir fast übel. Bin oder mutiere ich zu einem Egomanen/Egoisten/Ego-sonst-was?)

    Aber nein, es ist ja mein Tagebuch – also darf ich mich in den Vordergrund schieben!!!

    Bislang schwamm in mir immer der Gedanke: „Das muss du dir unbedingt ansehen, dass musst du unbedingt noch unternehmen um den anderen Menschen, die dieses Verlangen haben zu zeigen das Du es getan hast, du dort warst.“

    Doch darum sollte es gar nicht gehen. Natürlich hätte ich mir gerne die eine oder andere Stadt gerne angesehen, aber von Beginn dieser Fahrt an war klar. „Kalle first!“

    So…mein Hintern schmerzt und das Akku vom Laptop ist fast leer….. 

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